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Marco Odermatt siegt im Super-G von Beaver Creek

Der Schweizer holt sich seinen ersten Saisonsieg

Nach dem Schweizer Doppelsieg von Justin Murisier und Marco Odermatt in der Abfahrt von Beaver Creek, stand am Samstag der Super-G auf dem Programm. Die Schweizer Feierlichkeiten fanden sogleich eine Fortsetzung. 

Marco Odermatt holt sich den Rennsieg im Super-G von Beaver Creek. Mit 1:09.41 zeigte der Schweizer Überflieger die schnellste Fahrt. Neben ihm standen der Franzose Cyprien Sarrazin als Zweiter und der Österreicher Lukas Feurstein als Dritter auf dem Podest. Für den 23-jährigen Österreicher war es die Podestpremiere im Weltcup. Auch Gino Caviezel als Siebter zeigte eine starke Leistung, doch fangen wir von vorne an.

Während Caviezel mit Startnummer vier sich die anfängliche Führung schnappte, kam es gleich zu Beginn des Rennens zu einer kuriosen Sequenz. Denn gleich fünf Athleten schieden von den ersten sieben Fahrern aus. Erst mit Loïc Meillard mit Startnummer acht schaffte es endlich wieder mal ein Fahrer ins Ziel. Mit seiner zwar soliden Fahrt, in der teilweise es etwas am Tempo fehlte, reichte es Meillard aber nicht zu einer Top-Platzierung, für ihn resultierte Rang 26. 

Und so kam es, dass nach zehn Fahrern der Schweizer Caviezel mit einer starken Fahrt an erster Stelle stand. Danach folgten die französischen Top-Fahrer und während Alexis Pinturault (10.) bei seinem Comeback nicht an Caviezel vorbeiziehen konnte, schnappte sich Cyprien Sarrazin die zwischenzeitliche Führung und verstiess den Schweizer vom Thron.

Doch mit den Startnummern 14 bis 16 stand gleich ein Schweizer-Trio in den Startlöchern. Nachdem Stefan Rogentin unterwegs viel Zeit verlor und nicht eine optimale Fahrt abrufen konnte, kam der sehnlichst erwartete Auftritt von Marco Odermatt. Und Odermatt liefert direkt ab, zeigte zwar keine fehlerfreie Fahrt, aber war äusserst schnell auf der Piste unterwegs und holte sich vor Konkurrent Sarrazin die Leaderposition und zum dritten Mal den Sieg im Super-G von Beaver Creek. 

Nach dem ersten Welcupsieg am Vortag stieg Justin Murisier mit viel Speed in den Super-G. Doch kleine Fehler büssten Tempo ein, wobei Murisier schon zur Hälfte der Fahrt mehr als eine Sekunde Rückstand auf Leader Odermatt vorwies. Zeitgleich mit Landsmann Alexis Monney wurde Murisier als 17. drittbester Schweizer. Auf Rang 26 folgten die nächsten beiden ex aequo klassierten Schweizer, Loïc Meillard und Stefan Rogentin teilten sich diesen Rang. 

Mit hohen Startnummern war auf dem Super-G-Kurs auf der Birds of Prey doch noch einiges möglich. Der Italiener Giovanni Franzoni und der Norweger Fredrik Møller fuhren beide, ausserhalb der Top-30 gestartet, mit einem Rückstand von 0.6 Sekunden auf Odermatt auf den geteilten vierten Rang. Nicht ganz so weit nach vorne reichte es Marco Kohler. Bei seinem zweiten Renneinsatz fuhr der Comebacker mit Startnummer 46 als 28. zu zwei Punkten. Als einziger Schweizer verpasste Franjo von Allmen als 33. die Punkte, der 23-Jährige bezahlte bei den beiden Rennen in Beaver Creek Lehrgeld. 

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2024-12-07 19:46:09

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07.12.2024 18:30

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