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Thomas Tumler gewinnt sensationell den Riesenslalom in Beaver Creek

Erfolgreiche Schweizer Tage in Beaver Creek

Die "Birds of Prey" scheint den Schweizer zu liegen, denn auch am dritten Renntag in Folge triumphiert ein Schweizer in Beaver Creek. Der 35-jährige Thomas Tumler fährt zu seinem sensationellen ersten Weltcupsieg.

Am Freitag feierte Justin Murisier und Marco Odermatt einen Schweizer-Doppelsieg in der Abfahrt. Am Samstag konnte dann erneut Odermatt glänzen und fährt zum Rennsieg im Super-G. Und nun krönt Thomas Tumler seine Karriere mit der Goldmedaille im Riesenslalom. Nachdem in Sölden noch die Norweger dominiert hatten, steht Beaver Creek ganz im Namen der Schweizer-Fraktion.

Der grosse Sieger im Riesenslalom von Beaver Creek ist der 35-jährige Thomas Tumler, welcher sensationell auf Rang Eins fuhr. Zwei unglaublich starke Läufe beschenken dem Schweizer seinen ersten Weltcupsieg. Der Schweizer triumphiert vor Lucas Pinheiro Braathen und Zan Kranjec.

Einen kurzen Auftritt hatte Marco Odermatt im zweiten Lauf, denn der Schweizer Super-G-Sieger vom Vortag schied direkt zu Beginn der Rennstrecke aus. Nach nur wenigen Toren rutschte Odermatt weg. Es ist bereits das dritte Ausscheiden im Riesenslalom in Folge.

Das Rennen ist an Dramaturgie fast nicht zu überbieten, zumindest aus Schweizer Sicht, denn Loïc Meillard fädelte früh im Rennen bei einem Tor ein und verlor einen Stock. Dank starker Technik, trotz eines Stockes, fährt Meillard das Rennen zu Ende und landete schlussendlich auf Rang 13.

Wenig Risiko im zweiten Lauf ging Gino Caviezel ein, trotz eines dynamischen Auftrittes war seine Fahrt etwas zu kontrolliert, weswegen schlussendlich Rang 17 für ihn hinaussprang.

Fadri Janutin zeigte einen flüssigen Lauf, war teilweise schnell unterwegs, aber dennoch reichte es nicht für eine grosse Überraschung. Der 24-jährige Schweizer beendete das Rennen auf dem 21. Platz. Da es nicht seine primäre Paradedisziplin ist, zeigte sich Janutin dennoch zufrieden mit seiner Leistung in Beaver Creek.

Der grosse Odermatt-Konkurrent Cyprien Sarrazin schied im zweiten Lauf aus. Auch beim Franzosen machte sich das taffe Programm der letzten Tage bemerkbar, da auch ihm wohl die Energie im zweiten Durchgang ausging.  Eine unglaubliche Fahrt gab es noch von Lucas Pinheiro Braathen, welcher pfeilschnell unterwegs war und sich den zweiten Platz sicherte.

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2024-12-08 21:58:48

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08.12.2024 18:00

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