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Monney verdrängt Rogentin, 'Odi' verpasst das Podest wieder knapp

Der Super-G auf der Stelvio

Nach dem Doppelsieg in der Abfahrt vom Samstag, haben wir es am heutigen Sonntag mit dem Super-G in Bormio zu tun. Das Rennen startete mit einem Schreckmoment - dann zeigte die Schweiz erneut eine grandiose Teamleistung.

Als erster Fahrer startete Gino Caviezel ins Rennen und sorgte nach nicht einmal einer Minute für einen grossen Schreckmoment. Der Bündner hängte bei einem Tor kurz vor einem Sprung ein, verlor einen Ski und stürzte den gesamten Steilhang hinab. Das Rennen wurde lange unterbrochen, Caviezel wurde gepflegt und schliesslich mit dem Helikopter abtransportiert. 

Nach dem ersten Fahrer lag dadurch ein gewisser Schatten über dem Rennen, dieser verflüchtigte sich jedoch mit der zunehmenden Anzahl an Fahrern, die heil im Ziel ankamen. Einer davon war Starter Nummer Acht, Stefan Rogentin. Der Schweizer fuhr ein starkes Mittelstück und setzte sich am Schluss mit einem Abstand von +0.42 Sekunden auf Rang Drei. Damit liegt der 30-Jährige hinter Leader Fredrik Möller (1:29.22) und dem zweitplatzierten Vincent Kriechmayr (+0.20). 

Als Zehnter am Start stand die grosse Waffe der Schweiz, Marco Odermatt. Der Nidwaldner wollte sich nach dem knapp verpassten Podestplatz in der Abfahrt nun verbessern, im Super-G an die Spitze fahren. Ein Unterfangen, das nicht gelingen wollte - "Odi" hatte besonders im ersten Abschnitt einige Schnitzer drin, fuhr am Ende mit +0.45 auf Rang Vier und verpasste damit das Podest erneut frustrierend knapp. 

Franjo von Allmen ist der dritte Schweizer, der sich weit oben klassieren kann. Nach dem hervorragenden zweiten Platz in der Abfahrt präsentiert sich der 23-Jährige am Sonntag erneut stark, fuhr mit +0.64 direkt hinter Marco Odermatt auf Rang 5.

Justin Murisier liess es danach aussehen, als ob ein nächster Schweizer aufs Podest fahren könnte. Bis zum dritten Sektor sah es gut aus für den Mann aus Martigny, dann rutschte er weg und verlor eine Menge an Zeit - am Ende ist es Rang 12 (+1.38). 

Enttäuschend war das Rennen Lars Röstis. Der 26-Jährige erwischte keinen guten Start, schied bereits früh aus - allerdings zum Glück ohne Sturz. 

Dann kommt Alexis Monney, Startnummer 27, und gibt noch einmal absolut Vollgas. Der Abfahrtssieger vom Samstag kann auch im Super-G eine Top-Leistung einfahren, verdrängt doch tatsächlich Stefan Rogentin vom Podest. Mit einem Abstand von +0.24 liegt der 24-Jährige damit neu auf Platz Drei und nur vier Hunderstel hinter dem zweitplatzierten Vincent Kriechmayr. 

Marco Kohler war der letzte Schweizer, der noch am Start stand. Er klassierte sich mit einem Abstaand von +2.34 Sekunden auf Rang 25. 

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2024-12-29 12:25:02

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29.12.2024 11:30

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