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Wütende Brignone mit harter Selbstkritik

Bereits zum dritten Mal im Riesenslalom ausgeschieden

Beim Heimrennen am Kronplatz gab es für Federica Brignone eine bittere Pille zu schlucken. So schied die Halbzeitführende im zweiten Durchgang aus und sparte im Anschluss nicht mit Selbstkritik. 

Den letzten Riesenslalom vor der WM in Saalbach hätte sich die Italienerin definitiv anders vorgestellt. Brignone schied nach einem bitteren Fehler im zweiten Durchgang nach wenigen Toren aus. "Am meisten ärgert mich, dass ich nun schon zum dritten Mal in dieser Saison im Riesentorlauf einen Nuller stehen habe", wie die Gesamtweltcup-Führende bei Sportnews.bz zitiert wird. 

Dies bedeutet, dass Brignone in drei von fünf Riesenslaloms in diesem Winter nicht das Ziel erreicht hat. "Was mich wütend macht, ist, dass es immer Mini-Fehler sind, die mir das Rennen kosten. Das zeigt, wie grausam unser Sport sein kann. Auch wenn ich super unterwegs bin, kann so etwas immer passieren. In drei von fünf Rennen auszuscheiden, das ist schon hart. Vor der Weltmeisterschaft stellst du dir da schon einige Fragen", wie sie nicht mit Selbstkritik sparte. 

Wie wird sie sich nun auf die WM vorbereiten? "Ich will am besten niemanden sehen und hören vor der WM", wie sie mit einem Lachen sagte und ihren Humor damit nicht verloren hat. "Nein, im Ernst. Ich werde viele Tage zu Hause verbringen. Das ist mein Ambiente, da ist es ruhig, da gibt es keinen Trubel, da fühle ich mich wohl." 

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2025-01-23 08:30:45