Die österreichische Skirennfahrerin Stephanie Brunner hat nach dem enttäuschenden Riesenslalom-Finale in Sun Valley öffentlich Kritik an den Trainingsmethoden des ÖSV geübt. Die 31-Jährige zeigte sich im ORF-Interview unzufrieden über die Vorbereitung auf die Rennen.
"Ich habe heuer keinen einzigen Lauf ohne Fehler runtergebracht. Da muss ich sicher daran arbeiten, dass wir auch im Training vielleicht längere Läufe trainieren als immer nur 40, 45 Sekunden", erklärte Brunner gegenüber dem ORF. Diese Aussage richtete sich direkt an den ÖSV-Trainerstab.
Cheftrainer Roland Assinger reagierte prompt auf die Kritik: "Das besprechen wir intern. Sicher gibt es Verbesserungsmöglichkeiten. Aber auch auf der Seite der Läuferinnen. Da braucht man vom Mindset her einen anderen Zugang, et cetera."
Der Riesenslalom in Sun Valley verlief für das österreichische Team insgesamt enttäuschend. Katharina Liensberger schied im ersten Durchgang aus, Julia Scheib fiel verletzungsbedingt aus, und Brunner erreichte letztlich den zehnten Platz und war damit die einzige Österreicherin in den Punkten.
Damen Riesenslalom Ski Alpin Ski Austria sport.ch Stephanie Brunner welovesnow.ch