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Die Tränen der bitteren Enttäuschung sind längst getrocknet

Alice Robinson ist vor allem stolz auf ihren letzten Winter

Nach dem letzten Riesenslalom des Winters bei den Frauen weinte Alice Robinson Tränen der Enttäuschung. Schliesslich verlor sie beim letzten Rennen ihre rote Startnummer an Federica Brignone, weswegen sie letztlich der Italienerin zum Gewinn der kleinen Kristallkugel in dieser Disziplin gratulieren musste.

Ihre eigenen Chancen warf sie dabei bereits im ersten Durchgang weg, als sie ausschied und deswegen von unten zuschauen musste, wie Brignone den Kugelgewinn unter Dach und Fach brachte. 

Gegenüber der FIS hat die Neuseeländerin in einem Interview ihre eigene Saison Revue passieren lassen und betont, dass es für sie vor dem Winter ein grosses Ziel gewesen sei, im Kampf um eine kleine Kugel mit dabei sein zu können. Dies hat die 23-Jährige definitiv geschafft, worüber sie auch stolz sei, weil das ein Privileg sei, welches nur wenigen Skifahrerinnen vorbehalten ist. "Ich hatte mit Federica eine sehr harte Kontrahentin, die es definitiv verdient hat, die Kugel zu gewinnen. Ich bin nur schon glücklich darüber, mit dabei gewesen zu sein und sie ein wenig gekitzelt zu haben."

Sie hoffe, dass sie eines Tages wieder in der "gleichen Position sein werde" und erneut um den Gewinn einer kleinen Kristallkugel kämpfen zu können. Ihr grosses Ziel sei, für die Weltspitze eine harte Konkurrentin zu bleiben und auf sämtlichen Unterlagen mit den Besten mithalten zu können. Das gesamte Interview findet ihr im nachfolgenden Instagram-Embed oder ansonsten auch hier. 

Alice Robinson Damen Riesenslalom Ski Alpin sport.ch

2025-06-16 17:40:18