Loïc Meillard überzeugt im ersten Lauf des Nachtriesenslaloms von Schladming, während Marco Odermatt erneut etwas Zeit einbüsst.
Wie bereits bei den vergangenen Ausgaben gehört Marco Odermatt auch in diesem Jahr beim Nachtriesenslalom von Schladming nicht zu den Allerschnellsten im ersten Lauf. Der Ski-Dominator verlor 94 Hundertstel auf den führenden Lucas Pinheiro Braathen. Trotz des vergleichsweise grossen Rückstands liegt der Nidwaldner nach den ersten 30 Fahrern auf dem siebten Zwischenrang, mit 52 Hundertstel Rückstand auf das Podest.
Am nächsten an den Brasilianer Braathen im ersten Lauf herankam Loïc Meillard mit lediglich sieben Hundertstel Rückstand. Der 29-Jährige bestätigt seine aktuell starke Form. Das Podest im ersten Lauf wird von Marco Schwarz komplettiert, der Lokalmatador verliert bereits 42 Hundertstel auf die Bestzeit.
Für die weiteren Schweizer verlief der erste Lauf eher ernüchternd. Thomas Tumler rutschte vor der ersten Zwischenzeit weg und schied aus. Auch Luca Aerni, der in dieser Saison einen bemerkenswerten Aufstieg hinter sich hat, schied bereits nach wenigen Fahrsekunden aus.
Gino Caviezel gab zudem sein Comeback nach einer über 13-monatigen Verletzungspause. Der Bündner konnte verständlicherweise nach einer solch schweren Verletzung noch nicht ganz mit den Besten mithalten. Schlussendlich verlor der 33-Jährige 4,68 Sekunden auf die Bestzeit und verpasste damit den zweiten Lauf.
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