Nach Totalschaden im Knie und langer Reha feierte Gino Caviezel am Dienstag in Schladming sein Comeback. Trotz verpasstem zweiten Lauf überwog die Freude über sein Comeback.
Gino Caviezel feierte am Dienstag sein Comeback im Weltcup-Slalom von Schladming - gut ein Jahr nach seinem schweren Sturz im Super-G von Bormio im Dezember 2024. Damals zog sich der 32-jährige einen Totalschaden im rechten Knie sowie eine Schulterverletzung zu, gefolgt von einer langen Rehabilitationszeit.
Sein erstes Rennen nach der Verletzung war jedoch eine Herausforderung. "Ich habe nicht das einfachste Rennen ausgesucht", sagte Caviezel gegenüber dem SRF. Trotz optimistischer Trainingsleistungen verpasste er die Qualifikation für den zweiten Lauf deutlich - mit über viereinhalb Sekunden Rückstand auf die Bestzeit. Doch das Publikum in Schladming belohnte seinen Mut mit tosendem Applaus. "Es hat dem Herzen gutgetan", so Caviezel. Der Schweizer sieht dennoch viel Potenzial: "Ich fahre definitiv besser Ski als ich heute gezeigt habe." Mit diesem Comeback hat er den ersten Schritt zurück ins internationale Renngeschehen geschafft.
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