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Pirovano kann ihr Glück kaum fassen, während sich Goggia viel Hoffnung für den Super-G macht

Die Italienerin doppelte gleich nach

Laura Pirovano ist die neue Speed-Königin Italiens. Zwei Siege innert zwei Tagen, nachdem es zuvor in 124 Rennen nie geklappt hat, plus auch das Rote Trikot als Disziplinenleaderin in der Abfahrt. So wirklich fassen kann es die 28-Jährige noch nicht.

Pirovano konnte ihr Glück im Zielraum kaum fassen. "Es ist alles surreal. Zweimal hintereinander mit einer Hundertstel zu gewinnen – ich glaube, das entschädigt mich für all die Male, in denen das Glück nicht auf meiner Seite war", erklärte die Siegerin beim italienischen Verband. Trotz Müdigkeit nach dem Kraftakt vom Vortag bewies sie vor allem im technisch anspruchsvollen Mittelteil ihre Klasse und rettete den Speed ins Ziel.

Krimi um die Kristallkugel

Durch die 100 Punkte für den Tagessieg zieht Pirovano in der Disziplinenwertung an der Konkurrenz vorbei. Mit 436 Punkten liegt sie nun 28 Zähler vor der Deutschen Emma Aicher, die heute einen Dämpfer verkraften musste. Da Lindsey Vonn ihre Saison vorzeitig beendet hat, steuert alles auf einen Showdown zwischen der Deutschen und der Italienerin beim Weltcup-Finale zu.

Weniger zufrieden sein konnte Sofia Goggia, die Elfte wurde. Sie blickte aber bereits auf das Rennen vom Sonntag: "Ich habe das Set-up für den Super-G geändert und wieder ein besseres Gefühl gefunden." Pirovano hingegen geht als Gejagte in die letzten Aufgaben der Saison - erschöpft, aber beflügelt von ihrem historischen Double.

Dominic Hodel Federazione Italiana Sport Invernali Laura Pirovano Ski Alpin Sofia Goggia welovesnow.ch

2026-03-07 21:04:34

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07.03.2026 10:45

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