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Irgendwann benötigt jeder eine Pause, auch Odermatt mit den viertmeisten Renneinsätzen

Die Vielfahrer der Saison 2025/26

Man hat das Gefühl, die Saison ging mit den Rennen in Sölden gerade erst los, doch 83 Rennen später ist die Saison auch schon wieder zu Ende. 73 dieser Rennen wurden im Weltcup ausgetragen und natürlich schwanden gegen das Ende der Saison die Kräfte. Doch wer trat am häufigsten an?

10. Valerie Grenier – 21 Rennen

Valerie Grenier war eines von vielen Sturzopfern in Cortina d'Ampezzo im Januar 2024. Mittlerweile ist die Kanadierin zurück und tritt hauptsächlich wieder im Super-G und im Riesenslalom an. Schlussendlich kamen 21 Rennen und im 21. Rennen konnte Grenier tatsächlich noch ihren ersten Sieg feiern.

9. Camille Cerutti – 22 Rennen

Die Französin ist eine der vielen Speed-Spezialistinnen, die immer wieder Riesenslalom-Rennen in die Saison einstreuen. Dass sie aber vor allem im Speed zuhause ist, sieht man auch bei den Ergebnissen. Nur einmal gab es im Riesenslalom zwei Punkte, im Super-G von Val d'Isère wurde sie dafür Fünfte.

7. Raphael Haaser – 23 Rennen

Der Riesenslalom-Weltmeister von 2025 absolvierte in dieser Saison die Rennen in der Abfahrt, im Super-G und im Riesenslalom. Einzig eine Abfahrt in Gröden und jene in Crans-Montana liess er wie gleich mehrere österreichische Speed-Spezialisten vor Olympia aus. Am erfolgreichsten war Haaser im Super-G, wo er gar Dritter in der Wertung wurde.

7. Mikaela Shiffrin – 23 Rennen

Die Gesamtweltcupsiegerin war auch in dieser Saison hauptsächlich in den technischen Disziplinen am Start - den Status der Allrounderin hat sie längst abgelegt. Dass sie allerdings wieder mehr im Super-G antreten will, sagte sie bereits vor der Saison und liess ihren Worten mit drei Super-Gs mit mässigem Erfolg Taten folgen.

5. Alice Robinson – 24 Rennen

Eigentlich nur als Riesenslalomspezialistin war lange Alice Robinson bekannt. Die Neuseeländerin sagte uns allerdings vor der Saison, dass sie im Super-G so werden will wie Lara Gut-Behrami, da ja auch die körperlichen Voraussetzungen ähnlich seien. Tatsächlich setzte die Neuseeländerin mehr und mehr auf die Speed-Rennen und konnte in St. Moritz gar erstmals in dieser Disziplin gewinnen.

5. Loïc Meillard – 24 Rennen

Seit Jahren fragt man sich, weshalb Loïc Meillard nicht häufiger im Super-G startet. Seine Resultate sind immer wieder gut, doch der Walliser möchte sich wohl die zusätzlichen Reisestrapazen ersparen. Gibt es aber ein Wochenende mit der Kombination von Slaloms und Super-Gs wie in Wengen, sieht man den Slalom-Olympiasieger auch immer wieder am Start eines Super-Gs.

4. Marco Odermatt – 25 Rennen

Das Programm des Nidwaldners sah genau gleich aus wie jenes von Haaser. Der nun fünffache Gesamtweltcupsieger hat sein Programm jedoch durchgezogen und konnte wie gewohnt in allen drei Disziplinen überzeugen. Etwas überraschend hat er ausgerechnet in seiner einstigen Paradedisziplin Riesenslalom die Kugel dieses Mal nicht geholt.

3. Sofia Goggia – 26 Rennen

Die Italienerin liess auf ihrer Punktejagd ebenfalls keine Gelegenheit aus und kämpfte so bis zum Schluss gegen Camille Rast um Rang 3 im Gesamtweltcup, obwohl die Walliserin nur in zwei Disziplinen unterwegs ist. Die Italienerin wartet allerdings weiterhin auf den ersten Riesenslalom-Podestplatz seit 2018, während sie in den beiden Speed-Disziplinen Stammgast unter den ersten drei ist.

2. Marco Schwarz – 28 Rennen

Der Österreicher wird allmählich wieder ganz der Alte, der in der Saison 2023/24 Marco Odermatt im Kampf um den Gesamtweltcup herausfordern wollte. Über den Grossteil der Saison fuhr der 30-Jährige in Slalom, Riesenslalom und Super-G, gegen Ende der Saison war er dann auch in der Abfahrt wieder im Einsatz.

1. Emma Aicher – 36 Rennen

Mit dem Riesenslalom am Kronplatz sind die Rennen, die Emma Aicher in dieser Saison ausgelassen hat, schon zusammengefasst. 36 der 37 stattgefundenen Rennen hat die Deutsche absolviert und hat sich damit die Chance ermöglicht, um den Gesamtweltcup zu kämpfen. In drei der vier Disziplinen stand sie auf dem Podest, im Riesenslalom schrammte sie als Vierte in Åre knapp daran vorbei.

Alice Robinson Alpine Canada Camille Cerutti Deutscher Skiverband Dominic Hodel Emma Aicher Fédération française de ski Federazione Italiana Sport Invernali Loïc Meillard Marco Odermatt Marco Schwab Mikaela Shiffrin Raphael Haaser Ski Alpin Ski Austria Sofia Goggia Swiss-Ski US Ski Team Valérie Grenier welovesnow.ch

2026-03-28 17:30:22