Erst vor weniger als einer Woche ging in Norwegen die Ski-Weltcupsaison zu Ende. Während die absoluten Top-Cracks wohl nicht so schnell wieder die Rennskis nach vorne nehmen werden, waren einige Akteure bereits wieder im Einsatz - auch Christof Innerhofer gab sich die Ehre.
Die "Gardenissima" in Val Gardena ist kein gewöhnliches Skirennen. Rund 700 Teilnehmende nehmen an diesem Event teil, bei dem ein Riesenslalom gefahren wird, der eine Länge von sechs Kilometern hat. Statt wie im Weltcup zwei Läufe, wird dort nur ein Lauf gefahren.
Der grosse Sieger dieses Rennens war dieses Jahr der Deutsche Simon Jocher, der mit 3:39.90 Minuten ca. 80 Sekunden länger hatte, als die durchschnittliche Siegerzeit im Weltcup über zwei Läufe jeweils beträgt. Der Deutsche war einer von vielen Weltcupathleten, die hauptsächlich aus Italien, Deutschland und Österreich kamen.
So beispielsweise auch Alex Vinatzer, der sich als Neunter aber ebenso geschlagen geben musste, wie beispielsweise Daniel Hemetsberger, Mattia Casse oder Romed Baumann. Zweitschnellster war auf der langen Strecke Christof Innerhofer, der mit seinen 41 Jahren zeigte, was noch immer in ihm steckt. Dritter wurde Manuel Traninger.
Bei den Frauen war Christina Ager, die erst kürzlich ihren Rücktritt bekanntgegeben hat, die Schnellste. Sie war auf der sechs Kilometer langen Strecke gar schneller als Miha Hrobat. Ager liess Nadia Delago und Franziska Gritsch hinter sich, Delagos Schwester Nicol verpasste das Podest knapp.
Die drittplatzierte Gritsch durfte sich aber trotzdem noch über einen speziellen Erfolg freuen. Mit dem Team "Einkehrschwung" konnte sie die Teamwertung für sich entscheiden. "Team Schweiz" beendete das Rennen auf dem dritten Rang, ein Weltcupathlet war allerdings keiner dabei.
Christina Ager Christof Innerhofer Deutscher Skiverband Dominic Hodel Federazione Italiana Sport Invernali Franziska Gritsch Manuel Traninger Nadia Delago Nicol Delago Simon Jocher Ski Alpin Ski Austria welovesnow.ch