Mit dem Ende der Ski-Saison 2025/26 verabschiedeten sich gleich mehrere Athleten aus dem aktiven Skirennsport. "Alte Hasen" hat es allerdings weiterhin – diese sind nicht weniger erfolgreich.
Wir haben uns bei dieser Liste auf aktive Fahrer beschränkt. Es gibt zwar beim ein oder anderen Fahrer Rücktrittsgerüchte, fix ist allerdings bisher noch nichts. Deshalb erscheinen diese Athleten auch weiterhin in unserer Top 10.
128-mal ist Giovanni Borsotti im Weltcup bereits am Start gestanden und liess dabei einzig die Abfahrt aus. Hauptsächlich ist er aber als Riesenslalom-Spezialist bekannt, was er in Schladming mit Rang 9 und bei den italienischen Meisterschaften mit dem Sieg eindrücklich unter Beweis stellen konnte.
Im slowakischen Team gibt es mittlerweile so viele Zampas, dass man leicht den Überblick verlieren könnte. Der erfolgreichste und bekannteste der Zampa-Brüder ist und bleibt allerdings Adam. Der 35-Jährige ist nur noch drei Weltcup-Rennen von der 200er-Marke entfernt. Mehr als drei Jahre sind seine letzten Weltcuppunkte nun aber mittlerweile her.
Der Verlobte von Michelle Gisin feierte seinen grössten Erfolg unbestritten mit der WM-Silbermedaille 2021. Mittlerweile ist de Aliprandini aber nicht mehr ganz so weit vorne klassiert. Dass er noch immer schnell unterwegs sein kann, zeigt er immer wieder, zu häufig gibt es bei ihm allerdings Ausfälle.
35 Jahre alt musste der Franzose werden, um erstmals in einer Abfahrt auf dem Podest zu stehen. In Kitzbühel überraschte Muzaton alle und fuhr auf Rang 3. Zuvor stand er einzig 2017 in der Kombination von Wengen auf dem Podest. Mit Rang 13 in der Abfahrtswertung realisierte der 35-Jährige seine zweitbeste Klassierung – besser war er nur 2020 als Elfter.

Ein Blick auf das amerikanische Speed-Team ist beängstigend. Zwar ist Maple der einzige in den Top 10, mit Ryan Cochran-Siegle und Bryce Bennett sind die beiden Teamleader aber auch schon in die Jahre gekommen. Ganz gross rauskommen wird der 35-Jährige wohl nie mehr, immerhin egalisierte er in dieser Saison mit Rang 19 in Kitzbühel sein drittbestes Resultat der Karriere.
Ein 19. Rang zählt bei Mattia Casse wohl nicht mehr viel, obwohl er in der vergangenen Saison nie auf dem Podest stand. Mit sechs Top-10-Resultaten - gleichmässig aufgeteilt auf Abfahrt und Super-G - konnte er aber erneut zeigen, wozu er noch immer fähig ist. Zu häufig gab es bei ihm nun allerdings Ausreisser nach unten.
Thomas Tumler wird wohl noch lange als einer der ältesten Premieren-Sieger der Weltcup-Geschichte in Erinnerung bleiben. Der Bündner hatte in der abgelaufenen Saison jedoch häufig in einem Lauf Mühe, sodass die absoluten Top-Resultate ausblieben. Sein bestes Rennen zeigte der 36-Jährige bei Olympia, wo er das Podest als Vierter nur um 28 Hundertstel verpasst hatte.
Nicht verpasst hat dieses Podest Dominik Paris. Mit der Bronzemedaille füllte der Südtiroler eine letzte verbliebene Lücke in seiner beeindruckenden Karriere. Der 36-Jährige, der am 14. April in ein neues Lebensjahr gehen wird, zeigte beim Weltcupfinale, dass er auf gewissen Strecken noch immer nur ganz schwer zu schlagen ist.
Als die Kombination aus dem Weltcupkalender gestrichen wurde, rechneten nur noch wenige damit, dass der Franzose noch länger konkurrenzfähig ist. Einmal konnte er in seiner Karriere einen Weltcupsieg bejubeln, dieser war eben in der Kombination. Auch im Riesenslalom war er einst mit fünf Podestplätzen stark unterwegs, mittlerweile hat er sich aber im Slalom wieder unter den besten 15 etabliert.
Kaum einer hat im hohen Alter noch so viel Spass am Skifahren wie Christof Innerhofer. Nach den Rücktritten von Adrien Theaux und Romed Baumann ist die gesamte Konkurrenz nun mindestens vier Jahre jünger als er, doch der 41-Jährige weiss noch immer zu überzeugen. Mit Rang 10 in der Lauberhornabfahrt und Rang 10 im Super-G von Kitzbühel empfahl er sich gar noch für eine (vielleicht) letzte Olympia-Teilnahme. Dort konnte er als Elfter allerdings nicht ganz reüssieren.
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