Italiens Ski-Hoffnung Giovanni Franzoni schwelgt in Erinnerungen. In einem Rückblick mit der FIS spricht der Italiener über seine emotionalsten Momente im Welt- und Europacup - von wilden Partys bis hin zum hochemotionalen Kitzbühelsig gegen Marco Odermatt.
Alles begann für Franzoni auf der grossen Bühne des Europacups. Sein erster Sieg im Super-G in Andorra bleibt ihm als "ziemlich guter Moment" in Erinnerung. Doch nicht nur der sportliche Erfolg blieb hängen: "Auch die Party danach in Barcelona war richtig toll", erinnert sich Franzoni schmunzelnd an die Feierlichkeiten abseits der Piste.
Ein besonderer Stellenwert nimmt in Franzonis Rückblick Olympia ein. Vor allem das Rennen auf der legendären "Stelvio" in Bormio hat sich tief in sein Gedächtnis eingebrannt. "Ein historisches Rennen", wie er es selbst beschreibt. Dass er ausgerechnet in seiner Heimat Italien gemeinsam mit seinem Teamkollegen Dominik Paris auf dem Podium stehen durfte, bezeichnet er als "unglaubliche Erinnerung".
Den emotionalen Höhepunkt seiner bisherigen Laufbahn erlebte Franzoni jedoch in Kitzbühel. Die Nervosität ist ihm noch heute anzusehen, wenn er die Bilder von damals betrachtet. Franzoni hatte im Ziel die Führung übernommen, doch der grosse Favorit Marco Odermatt stand noch oben.
"Ich sass in der Führungskurve in Kitzbühel und wartete darauf, dass Marco runterkommt", beschreibt Franzoni die quälenden Sekunden des Wartens. "Ich war in diesem Moment ziemlich nervös, aber es hat sich gelohnt." Am Ende reichte es für den Italiener - er bezwang den Schweizer Dominator denkbar knapp. Für Franzoni steht fest: "Das war der beste Tag meines Lebens bis jetzt."
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