Marta Bassino blickt auf arbeitsintensive Sommermonate zurück. Nach ihrer schweren Knieverletzung kämpft sich die Riesenslalom-Spezialistin Schritt für Schritt zurück an die Weltspitze. Auf Social Media gewährt sie nun emotionale Einblicke in ihren Reha-Alltag.
Für Spitzensportler sind es oft die vermeintlich alltäglichen Bewegungen, die nach einer schweren Verletzung den grössten Meilenstein bedeuten. Marta Bassino zeigt sich in den sozialen Medien spürbar erleichtert über den Verlauf ihrer Rehabilitation.
In einem aktuellen Post zieht die Technikerin eine positive Bilanz der vergangenen Wochen und zeigt sich stolz auf die geleistete Arbeit. "Sehr stolz auf mein Knie und auf unsere Arbeit in diesen Sommermonaten", erklärt Bassino. Der Weg zurück sei ein kontinuierlicher Prozess gewesen, der viel Geduld erforderte: "Tag für Tag und Woche für Woche bin ich (fast vollständig) dazu zurückgekehrt, das zu tun, was ich für mein Bein als selbstverständlich erachtet hatte."
Konkret bedeutet das für die Athletin das Wiedererlangen grundlegender athletischer Fähigkeiten, die für den Skisport essenziell sind. "Ein einbeiniger Sprung, eine Platzrunde beim Laufen, eine Kniebeuge mit 90 kg", zählt Bassino die erreichten Etappenziele auf.
Den Trainingsansatz und die Einstellung ihres Betreuerteams fasst die Italienerin mit einem passenden Vergleich zusammen. Das Motto der Einheiten bestehe aus "kleinen Schritten und 'freigeschalteten Levels'".
Mit dem absolvierten Aufbautraining im Sommer hat Bassino das Fundament für die anstehende Saison gelegt. Der Weg zurück auf die Ski führt über Geduld und harten Einsatz im Kraftraum – zwei Faktoren, die die Italienerin in den letzten Monaten eindrücklich unter Beweis gestellt hat.
Quelle Titelbild: Instagram @martabassino
Dominic Hodel Federazione Italiana Sport Invernali Marta Bassino Ski Alpin welovesnow.ch