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Training im Schatten der Tragödie: Die italienischen Speed-Männer kehren nach La Parva zurück

Ein Jahr nach dem Tod von Matteo Franzoso

Die italienischen Ski-Cracks kehren nach Chile zurück – an einen Ort, an dem sich Tragisches zutrug. Am Samstag reiste das Speed-Team der Azzurri ins Skigebiet La Parva bei Santiago de Chile. Dort wollen sie sich einen Monat lang auf die kommende Saison vorbereiten.

Doch die Reise hat auch eine dunkle Seite: Im September 2025 verunglückte ihr Teamkollege Matteo Franzoso bei einer Trainingsfahrt schwer und starb später, nur einen Tag vor seinem 26. Geburtstag, im Spital von Santiago.

Nach dem tragischen Unfall hatten die meisten Teammitglieder das Trainingslager sofort abgebrochen. Dieses Jahr kehren sie zurück – mit gemischten Gefühlen. Giovanni Franzoni, einer von Franzosos engsten Freunden, trainiert derzeit noch in Ushuaia, Argentinien, und wird später dazustossen.

Neben Routiniers wie Christof Innerhofer, Mattia Casse und Florian Schieder sind auch Max Perathoner, Marco Abbruzzese, Benjamin Alliod, Gregorio Bernardi, Guglielmo Bosca, Nicolò Molteni und Pietro Zazzi bei der Reise dabei. Dominik Paris hat ein spezielles Programm: Bis zum 22. September bleibt er in La Parva, danach reist er mit seinem Trainer Alberto Ghidoni ins nahegelegene Valle Nevado. Bis zum 2. Oktober bleibt das Team in Südamerika, bevor es nach Europa zurückkehrt.

In Chile steht zwar das Training im Fokus, doch die Erinnerungen an Franzoso dürften die Athleten mit Sicherheit begleiten – ein stiller Tribut an einen verlorenen Freund.

Damian Möschinger Federazione Italiana Sport Invernali Matteo Franzoso Ski Alpin welovesnow.ch

2026-09-06 14:30:31