Dramatische Szenen in Chile: Wie das italienische Ski-Magazin Sciaremag berichtet, ist ein Hotel im Skigebiet Nevados de Chillán vollständig ausgebrannt. Mehr als 100 Menschen konnten sich in Sicherheit bringen, mehrere Athleten verloren jedoch ihr Gepäck und ihre Skiausrüstung.
Wie Sciaremag berichtet, ist am Sonntag im chilenischen Skigebiet Nevados de Chillán ein Grossbrand ausgebrochen. Das Feuer erfasste das Hotel Alto Nevados, in dem sich bereits mehr als 100 Personen aufhielten. Unter den Gästen befanden sich auch zahlreiche italienische Athleten, die für die anstehenden FIS-Master-Rennen im alpinen Skisport angereist waren.
Glücklicherweise konnten alle Gäste und Mitarbeitenden rechtzeitig evakuiert werden. Verletzt wurde nach den bisherigen Informationen niemand. Für viele Sportler hat der Brand dennoch gravierende Folgen: Sie verloren ihre persönlichen Gepäckstücke sowie einen Teil ihrer Wettkampfausrüstung – darunter Ski, Skischuhe und weiteres Material.
Die Athleten wurden inzwischen in einem anderen Hotel rund drei Kilometer weiter unten untergebracht. Die Zufahrtsstrasse zum betroffenen Gebiet ist gesperrt, zudem sind die Pisten derzeit nicht befahrbar. Die geplanten FIS-Master-Rennen stehen deshalb ebenfalls vor grossen Fragezeichen.
Besonders kurios: Eine Flugverspätung könnte einigen Athleten möglicherweise das Leben gerettet haben. Mehrere italienische Teilnehmer befanden sich zum Zeitpunkt des Brandes noch auf dem Weg nach Chile. Hätten sie den ursprünglich geplanten Flug genommen, wären sie womöglich bereits im Hotel gewesen. Diese Einschätzung ist allerdings nicht abschliessend bestätigt.
Die Ursache des Feuers ist derzeit noch unklar. Spezialisten sollen die Ermittlungen aufnehmen, sobald der Zugang zum beschädigten Gebäude wieder sicher möglich ist. Ebenfalls ist nicht öffentlich, um welche Skiprofis es sich handelt.
Quelle Titelbild: Instagram @elpachaaa3
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