Kira Weidle-Winkelmann ist bereits seit einigen Jahren im Weltcup vertreten. Die Deutsche hat bei ihren Klassierungen aber immer wieder Up's und Down's. In der vergangenen Saison ging es praktisch nur steil nach oben.
In St. Moritz zum Speedauftakt lief es der 30-Jährigen noch nicht nach Wunsch. Nach den Rängen 8, 14 und 11 konnte sie aber nur eine Woche später mit dem zweiten Rang in Val d'Isère brillieren. Mit Rang 2 in Tarvisio und zwei dritten Rängen in Kvitfjell liess Weidle-Winkelmann später noch zwei Weltcup-Podestplätze folgen.
Was der Deutschen aus der Saison 2025/26 sicherlich mehr bleiben wird als die Weltcuppodestplätze, sind die Olympischen Spiele. Obwohl es in Abfahrt und Super-G zwei Enttäuschungen gab, reiste sie dank Silber in der Team-Kombination mit Emma Aicher nämlich mit einer Medaille aus Cortina d'Ampezzo ab.
In ihrer Heimat wurde sie nun von oberster Stelle geehrt. Der Landrat von Starnberg hat die 30-Jährige für ihre herausragenden sportlichen Leistungen geehrt. Weidle-Winkelmann erhielt eine Urkunde und die Sportlerehrungs-Medaille. Landrat Stefan Frey lobt die Speed-Spezialistin vor allem dank ihres Mutes, der Ausdauer und des Ehrgeizes als "Vorbild für viele junge Menschen".
Auch die Geehrte selbst freut sich darüber: "Vielen Dank für diese Ehrung und die herzlichen Worte. Ja, dranbleiben lohnt sich, und wenn ich damit junge Menschen inspirieren kann, an ihre Ziele zu glauben, ist das für mich die schönste Auszeichnung."
Frey ist überzeugt davon, dass das Beispiel von Weidle-Winkelmann zeigt, dass sich Durchhaltewille lohnt. Die Ehrung fand übrigens nun aber verspätet statt. Eigentlich war die Sportlerehrung des Landkreises im April, damals war die zehnfache Weltcuppodestfahrerin allerdings verhindert. Nun gab es die Medaille doch noch, im Kreise der Familie.

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