Eigentlich wollten Franjo von Allmen und die Schweizer Speed-Fahrer ihre Saisonvorbereitung im Oktober in Zermatt fortsetzen. Der Schneemangel am Matterhorn könnte die Pläne nun allerdings über den Haufen werfen – und für eine weitere Reise nach Südamerika sorgen.
Erst am vergangenen Wochenende kehrten Franjo von Allmen und seine Teamkollegen nach einem dreiwöchigen Trainingslager in Chile in die Schweiz zurück. Lange könnte der Aufenthalt in der Heimat allerdings nicht dauern.
Wie der Blick berichtet, bereitet Swiss-Ski wegen der aktuell dünnen Schneedecke auf dem Theodulgletscher einen ungewöhnlichen Plan B vor. Sollten sich die Bedingungen in Zermatt nicht verbessern, könnte das Schweizer Speed-Team für ein weiteres Trainingslager nach Chile zurückkehren.
Dass diese Möglichkeit durchaus ernst genommen wird, zeigt ein Detail der Rückreise. Die Schweizer nahmen ihre Skier gar nicht erst mit nach Europa. Das Material wurde laut Speed-Chef Reto Nydegger in einem Cargo-Lager in Chile deponiert, damit es im Fall einer erneuten Reise bereits vor Ort wäre.
Eine Entscheidung soll am Donnerstag fallen. Hoffnung macht den Verantwortlichen die Wetterprognose: In der Matterhorn-Region werden tiefere Temperaturen und am Wochenende rund zehn Zentimeter Neuschnee erwartet. Bereits eine solche Menge könnte laut Nydegger helfen, das geplante Training in Zermatt doch noch durchzuführen.
Eine erneute Reise nach Südamerika wäre für von Allmen und Co. alles andere als ideal. Nach dem langen Chile-Camp stehen in dieser Woche zunächst Verpflichtungen während der Swiss-Ski-Werbewoche an. Wenig später würde bereits wieder eine Reise über mehrere Zeitzonen folgen.
Ski Alpin sport.ch Swiss-Ski welovesnow.ch