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Die Rolle als Tante sorgt bei Mélanie Meillard für zusätzliche Abwechslung

Neben dem Fokus auf den Slalom

Mélanie Meillard fühlt sich körperlich wieder fit. Trotzdem verzichtet die 28-Jährige auch in dieser Saison auf den Riesenslalom. Stattdessen will sie sich voll auf den Slalom konzentrieren und nach einer schwierigen Saison wieder angreifen.

Im Dezember 2024 bestritt Mélanie Meillard ihren letzten Riesenslalom im Weltcup. Seither fehlte sie in dieser Disziplin am Start. Die Gründe dafür waren unterschiedlich. Damals waren es unter anderem gesundheitliche Beschwerden. Diese sind nun aber überwunden. Die 28-Jährige fühlt sich fit. Dennoch verzichtet sie auch in dieser Saison auf den Riesen.

"Es ist nicht wegen des Körpers", sagt sie und ergänzt: "Das Knie funktioniert gut." Dennoch hat sie in den letzten Jahren gemerkt, dass die Doppelbelastung nicht förderlich ist, wenn sie neben ihrer Hauptdisziplin Slalom auch noch im Riesenslalom an den Start geht. Wie ihr die Vergangenheit gezeigt hat, brauchte sie jeweils länger, um wieder zurückzukommen, wenn sie sich auf beide Disziplinen konzentrierte.

Nach einer schwierigen und durchzogenen Saison, in der ihr bester Platz Rang 12 in Lillehammer war, möchte sie nun wieder neu angreifen. "Ich habe schwierige Momente gehabt", sagt sie. Diese sollen nun aber vorbei sein. Im Training hat sie sich mehr Zeit genommen und kleinere Schritte gemacht. "Das hat mir geholfen", verrät sie.

Im Sommer erhielt sie zudem eine neue Aufgabe: Sie wurde Tante. "Es ist cool, wenn das Training fertig ist und man dann vorbeigeht und spielt", sagt sie. Dabei verrät sie lachend, dass sie auch schon die Windeln gewechselt hat. Auch wenn das deutsche Wort "Windeln" an der Medienkonferenz offenbar noch nicht ganz zum Wortschatz von Tante Meillard gehörte.

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2026-10-04 14:15:00