Corinne Suter hat die letzte Heim-WM 2017 noch bestens in Erinnerung. Nun steht die Schwyzerin vor ihrer zweiten Weltmeisterschaft in der Schweiz - und spricht sich gleichzeitig gegen eine jährliche WM aus.
Eine Heim-Weltmeisterschaft hat Corinne Suter bereits erlebt. Das Jahr 2017 hat sie in spezieller Erinnerung. "Das Grösste für mich war, als ich am Start stand", sagt sie an der Pressekonferenz. "Das war ein unbeschreibliches Gefühl." Damals ging sie noch leer aus. Zwei Jahre später in Are holte sie Silber und Bronze. Mittlerweile hat sie einen ganzen Medaillensatz.
Nun diskutiert die FIS darüber, künftig eine jährliche Weltmeisterschaft einzuführen. "Meine erste Reaktion war negativ", sagt sie und ergänzt: "Es mindert den Stellenwert der Weltmeisterschaften." Sie fände weniger Weltmeisterschaften besser.
Suter startet in der kommenden Saison sicher wieder im Super-G und in der Abfahrt. Den Riesenslalom fuhr sie seit 2022 nicht mehr im Weltcup. Deshalb ist es unwahrscheinlich, sie auch im Riesen im Starthaus anzutreffen. "Welche Disziplinen ich jetzt noch intensiver trainiere, das hängt von vielen verschiedenen Faktoren ab und kann ich jetzt noch nicht sagen", sagt sie. Dabei spielen auch das Wetter und der fehlende Schnee eine Rolle. Anders als wohl die Männer bleiben die Frauen in der Nähe. "Wir bleiben jetzt hier und gehen nicht mehr weg, das haben wir so entschieden", sagt sie.
Mit dem Rücktritt von Lara Gut-Behrami gehört die 32-jährige Schwyzerin zu den Routiniers im Schweizer Team. Ob dadurch mehr Druck auf ihr lastet, weiss sie nicht. "Das werden wir sehen", witzelt sie und sagt: "Ich mache mir den Druck schon selbst." Der Rücktritt von Gut-Behrami sei überraschend für sie gekommen. Nun ist sie die grosse Leaderin bei den Speedfahrerinnen.
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