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Trotz des verletzungsbedingten Rückschlags sollte Odermatts Konkurrenz gewarnt sein

Optimismus vor dem Saisonstart

Der Schweizer Ski-Star Marco Odermatt blickt nach seiner verletzungsbedingten Trainingsanpassung optimistisch auf die kommende Weltcup-Saison. Trotz verpasster Chile-Reise verzeichnet der dreifache Gesamtweltcup-Sieger deutliche Fortschritte.

Nachdem eine kleinere Verletzung die Vorbereitung von Marco Odermatt durcheinandergewirbelt hatte, gibt der Ausnahmekönner an einer Pressekonferenz im Rahmen der Werbewoche Entwarnung. Da er die geplante Reise ins Trainingslager nach Chile nicht antreten konnte, geriet die Blessur unfreiwillig ins Rampenlicht der Öffentlichkeit. Odermatt ordnet die Lage jedoch gewohnt gelassen ein.

"Nur etwas Kleines" zum unpassenden Zeitpunkt

"Mir geht es eigentlich sehr, sehr gut", erklärt der Nidwaldner mit Blick auf seinen aktuellen Gesundheitszustand. Dass die Verletzung überhaupt für Schlagzeilen sorgte, lag vor allem am Timing: "Es ist nur etwas Kleines gewesen, das einfach gerade zu einem blöden Zeitpunkt gekommen ist, was halt die Öffentlichkeit mitbekommen hat, weil ich nicht nach Chile reisen konnte."

Ohne die Reiseabsichten hätte die Blessur intern wohl kaum für grosses Aufsehen gesorgt. "Sonst wäre es wahrscheinlich etwas gewesen, bei dem man gar nicht gross etwas hätte anpassen müssen", so Odermatt.

Fortschritte im Training und Blick nach vorne

Trotz der verpassten Übersee-Einheiten konnte der fünffache Gesamtweltcup-Sieger sein Pensum auf heimischem Schnee weitgehend wie vorgesehen absolvieren. Zwar musste die Intensität in der ersten Woche noch leicht angepasst werden, doch bereits in der zweiten Woche lief das Training wieder weitgehend reibungslos.

Für die anstehenden Aufgaben sieht sich der Schweizer Spitzenathlet gut gerüstet. Zwar sei er "vielleicht noch nicht bei 100 Prozent, aber wieder nah dran." Die Konkurrenz dürfte also gewarnt sein.

Damian Möschinger Marco Odermatt Ski Alpin Swiss-Ski welovesnow.ch

2026-10-06 16:40:10