Der Schweizer Speedspezialist Franjo von Allmen erklärt den Stellenwert des Riesenslalom-Trainings für seine Entwicklung. Trotz intensiver Arbeit an den technischen Grundlagen bleibt der Fokus klar auf den schnellen Disziplinen.
Das Riesenslalom-Training gehört für viele Speed-Fahrer zum festen Bestandteil der Saisonvorbereitung – so auch für Franjo von Allmen. Der Schweizer nutzt die technischen Einheiten gezielt, um seine Fertigkeiten auf den Skiern weiter zu schärfen, ohne dabei seine Kernkompetenzen aus den Augen zu verlieren.
Auf die Frage nach der Bedeutung des Riesenslaloms macht von Allmen an einer Pressekonferenz im Rahmen der Werbewoche deutlich, dass die Disziplin einen festen Platz in seinem Trainingsalltag einnimmt. Es sei "sicher etwas, das fleissig ins Training einfliesst, woran man sicher arbeitet."
Ein Wechsel der Prioritäten oder eine gezielte Vorbereitung auf Riesenslalom-Rennen steht jedoch nicht im Raum. Vielmehr dient das Riesenslalom-Training als Fundament für Abfahrt und Super-G. Es handle sich um einen "wichtigen technischen Aspekt, der für die Speed-Disziplinen auch hilft."
Dass er in dieser Vorbereitung mehr Zeit auf den Riesenslalom-Ski verbringt als in der Vergangenheit, verneint von Allmen. Der Umfang der Einheiten habe sich im Vergleich zur Vorsaison kaum verändert. "Ich glaube nicht, nein. Es ist ziemlich im ähnlichen Rahmen", ordnet der Schweizer die Intensität des Trainings ein.
Damit bleibt der Fahrplan für den Schweizer Hoffnungsträger klar abgesteckt: Über die Feinabstimmung im Riesenslalom holt er sich das nötige Gefühl auf der Kante, um in den schnellen Disziplinen weiter an der Weltspitze mitzumischen.
Damian Möschinger Franjo von Allmen Herren Riesenslalom Ski Alpin Swiss-Ski welovesnow.ch