Filip Zubcic hat sich beim Weltcup-Slalom in Gurgl selbst aus dem Rennen genommen, nachdem er einen eigenen Einfädler gemeldet hatte. Für seine aussergewöhnliche Fairness wurde der Kroate nun mit dem Pierre-de-Coubertin-Preis ausgezeichnet.
Filip Zubcic darf sich über eine besondere Auszeichnung freuen. Der 33-jährige Kroate erhält den Pierre-de-Coubertin-Preis, der vom Internationalen Fair-Play-Komitee für aussergewöhnliche Fair-Play-Leistungen in Wettkämpfen auf höchstem Niveau vergeben wird. Dies berichtet Laola1.
Der Grund dafür liegt in einem bemerkenswerten Moment beim Slalom in Gurgl 2025. Zubcic hatte einen Einfädler begangen, der von den Offiziellen zunächst nicht bemerkt worden war. Der Kroate meldete den Fehler jedoch selbst und wurde daraufhin disqualifiziert.
"So bin ich aufgewachsen. Ich erwarte von diesem Sport, dass er ein Ort der Ehrlichkeit ist", erklärte Zubcic damals nach dem Rennen. Dabei hätte sich die Ehrlichkeit durchaus auf seine Klassierung auswirken können. "Angesichts meines Rückstands hätte ich eine Top-Platzierung angreifen können, aber ich will keine Punkte auf diese Weise gewinnen", sagte der Kroate.
Der Pierre-de-Coubertin-Preis wurde erstmals 1965 vergeben und ist bislang erst sieben Mal verliehen worden. Zubcic reiht sich damit in eine äusserst kleine Gruppe von Sportlern ein, die für aussergewöhnliches Fair Play ausgezeichnet wurden.
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