Sieben Wochen nach ihrer Knöchelverletzung in Ushuaia zeigt Lisa Hörhager erstmals Spitalbilder, Röntgenaufnahmen mit Schrauben im Sprunggelenk und Szenen aus der Reha. Die ÖSV-Technikerin belastet das verletzte Bein wieder, macht aber klar. Bis zur Rückkehr auf Ski liegt noch „viel Arbeit“ vor ihr.
Lisa Hörhager muss sich in der Vorbereitung auf den kommenden Ski-Winter weiter gedulden. Die österreichische Technikerin hat sich vor sieben Wochen beim Training in Ushuaia am Knöchel verletzt und arbeitet seither an ihrem Comeback. Nun gibt die 25-Jährige erstmals ausführlicher Einblick in die vergangenen Wochen. Inklusive Spitalbildern, Röntgenaufnahme und ersten erfreulichen Fortschritten.
"I injured my ankle in Ushuaia", schreibt Hörhager in einem neuen Instagram-Beitrag und erklärt damit gleichzeitig, weshalb es auf ihrem Account zuletzt ungewöhnlich ruhig gewesen ist. Die Verletzung liegt mittlerweile rund sieben Wochen zurück. Wie einschneidend der Zwischenfall war, zeigen die Bilder, die Hörhager veröffentlicht. Auf einer Aufnahme ist sie im Spital zu sehen, auf einem Röntgenbild sind mehrere Schrauben im Bereich des verletzten Sprunggelenks erkennbar. Hörhager kommentiert dieses mit den Worten "added some hardware".
Auch die Rückreise gestaltete sich offensichtlich alles andere als gewöhnlich. Weitere Bilder zeigen, wie sie nach dem abrupt beendeten Aufenthalt in Ushuaia Unterstützung bei der Fortbewegung benötigt. Mit Humor bezeichnet die Österreicherin ihre Helfer dabei als "taxi service".
Inzwischen hat sich die Situation deutlich verbessert. Hörhager zeigt in ihrem Beitrag auch aktuelle Aufnahmen aus der Rehabilitation. Darauf absolviert sie bereits wieder athletische Übungen und belastet das verletzte Bein. "Finally progress hits different", schreibt sie zu einem der Videos. Gleichzeitig macht die ÖSV-Athletin deutlich, dass der Weg zurück auf die Ski noch nicht abgeschlossen ist. Seit der Verletzung habe sie zwar deutliche Fortschritte gemacht, es liege aber weiterhin viel Arbeit vor ihr, ehe sie wieder auf Schnee trainieren könne. "But I'm getting there", hält Hörhager fest.
Für die 25-Jährige kommt der Rückschlag zu einem ungünstigen Zeitpunkt. Hörhager gehört für die Saison 2026/27 zum österreichischen A-Kader und zur Weltcup-Technikgruppe. Im vergangenen Winter nahm sie zudem erstmals an Olympischen Spielen teil. Wann sie tatsächlich wieder auf Ski stehen kann, nennt Hörhager noch nicht. Ihre jüngsten Bilder zeigen aber zumindest, dass die Rehabilitation sieben Wochen nach der Verletzung spürbar vorangekommen ist.
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