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Skiausrüster der Österreicher müssen tief ins Portemonnaie greifen

Die Schweizer bleiben zu Hause

Während Österreich wegen des Wetters erneut nach Chile fliegt, schickt Swiss-Ski das Material seiner Speedfahrer zurück in die Schweiz. Herrenchef Tom Stauffer hat sich gegen einen weiteren Übersee-Trip entschieden.

Die Wetterlage sorgt rund drei Wochen vor dem Weltcup-Auftakt in Sölden für unterschiedliche Strategien. Während das österreichische Team Anfang kommender Woche erneut nach Chile reist, hat sich Swiss-Ski gegen einen zweiten Trainingsblock in Südamerika entschieden.

Wie Blick berichtet, hatten auch die Schweizer ursprünglich über eine Rückkehr nach Chile nachgedacht. Nach dem rund dreiwöchigen Camp in Portillo liessen Herrenchef Tom Stauffer und Speed-Chef Reto Nydegger das Material zunächst in einer Cargo-Halle in Santiago de Chile einlagern.

Nun wurde allerdings entschieden, dass das Material von Franjo von Allmen, Alexis Monney, Stefan Rogentin, Justin Murisier, Alessio Miggiano und Lars Rösti zurück in die Schweiz transportiert wird. "Die Wetterprognosen sind nicht wirklich gut", begründet Stauffer den Entscheid gegenüber Blick.

Die Österreicher müssen viel zahlen

Anders sieht die Situation beim ÖSV aus. Die Österreicher hatten ihr Material nach dem Camp in Portillo bereits zurück in die Heimat gebracht, weil sie davon ausgingen, im Oktober in Saas-Fee trainieren zu können. Aufgrund der hohen Temperaturen ist ein ordentliches Training im Wallis derzeit jedoch nicht möglich.

Deshalb geht es für die ÖSV-Abfahrer erneut nach Südamerika - sehr zum Ärger der Ausrüster. "Aktuell bezahlen wir für Überseeflüge pro Kilo über 15 Euro. Und jeder Abfahrer benötigt für ein Trainingscamp rund 250 Kilo Material", erklärt Head-Rennchef Rainer Salzgeber. Immerhin hat der ÖSV inzwischen angekündigt, sich an den zusätzlichen Transportkosten zu beteiligen.

Ski Alpin Soraya Sägesser Swiss-Ski welovesnow.ch

2026-10-01 20:27:15