Marcel Hirscher hat auf dem Weg zurück in den Weltcup eine wichtige Hürde genommen. Die FIS hat dem 37-Jährigen die Wildcard für die kommende Saison zugesprochen. Damit steht einem weiteren Comebackversuch zumindest aus organisatorischer Sicht nichts mehr im Weg.
Marcel Hirscher darf bei einem erneuten Weltcup-Comeback auf eine Sonderregelung zählen. Der Internationale Ski- und Snowboardverband FIS hat entschieden, dem achtfachen Gesamtweltcupsieger auch für die neue Saison eine Wildcard zu gewähren.
Für den inzwischen für die Niederlande startenden Österreicher ist das von grosser Bedeutung. Mit der Wildcard kann Hirscher bei seinen Einsätzen mit Startnummer 31 ins Rennen gehen und muss sich nicht mit einer weit hinten liegenden Nummer durch das Feld kämpfen.
In den vergangenen Wochen hatte sich eine Rückkehr bereits immer deutlicher abgezeichnet. Hirscher befindet sich aktuell im Trainingslager im argentinischen Ushuaia, wo er sich auf Schnee auf die neue Saison vorbereitet. Zuletzt absolvierte er dort unter anderem Riesenslalom-Einheiten.
Noch offen ist, wann Hirscher tatsächlich wieder ein Weltcup-Rennen bestreiten wird. Ein Start beim Auftakt in Sölden am 25. Oktober ist weiterhin nicht garantiert. Die kommenden Trainingswochen sollen zeigen, ob er bereits dort bereit für den Ernstkampf ist.
Hirscher arbeitet sich nach seinem Kreuzbandriss im Dezember 2024 zurück. Die Verletzung hatte seinen ersten Comebackversuch vorzeitig beendet.
Nun ist zumindest eine zentrale Voraussetzung für die Fortsetzung seines Comebacks erfüllt. Die Startberechtigung ist geklärt – wann Hirscher tatsächlich wieder aus dem Starthaus fährt, entscheidet sich erst noch.
Gian Menzi Marcel Hirscher Ski Alpin welovesnow.ch