Camille Rast beendete den vergangenen Winter sowohl im Riesenslalom als auch im Slalom auf dem zweiten Rang der Disziplinenwertung. Obschon sie auch Super-G-Läufe trainiert hat, liegt der Fokus weiterhin auf den beiden technischen Disziplinen.
Acht Weltcuppodien fuhr Camille Rast im vergangenen Winter ein. Zudem sicherte sie sich bei den Olympischen Spielen in Italien Silber im Slalom. Die Schweizer Technikerin ist aktuell definitiv eine der Besten ihres Fachs. An der Heim-Weltmeisterschaft in Crans-Montana wird sie als Titelverteidigerin im Slalom an den Start gehen.
Im vergangenen Frühling war sie auf Instagram auch im gemeinsamen Training mit Dominik Paris zu sehen. Gemeinsam mit dem Italiener bestritt sie im Ultental einige Super-G-Läufe. Auf die Nachfrage, ob sie künftig in einer dritten Disziplin an den Start gehen wird, entgegnete Rast an der Medienkonferenz unter der Woche: "Ich habe sehr viel Spass beim Super-G-Fahren, aber ich werde kein Rennen bestreiten." Die 27-Jährige legt ihren Fokus klar auf die beiden technischen Disziplinen: "Ich liebe den Slalom und Riesenslalom und ich spüre, dass ich dort noch Potential habe."
Den Kontakt zu Paris habe sie über ihren Servicemann knüpfen können, der in demselben Tal wie der Super-G-Weltmeister von 2019 wohnt. Vom italienischen Routinier erhielt Rast für ihre Läufe auch wertvolle Tipps. Mit einem Lachen erinnert sie sich besonders an einen Ratschlag: "Im Super-G einfach nicht stürzen, dann ist alles gut!"
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