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Die Olympischen Spiele als grosses Ziel, aber nicht Priorität Nr. 1

Gino Caviezel kämpft sich zurück

Es war ein grosser Schock, als Gino Caviezel im Dezember die Pista Stelvio in Bormio runterstürzte. Ein Kreuzbandriss, eine Schulterluxation und sieben Monate später macht er Fortschritte, auch wenn es noch eine Weile dauern wird, bis wir ihn wieder bei Vollbesitz seiner Kräfte sehen.

Denn während er die Schulter fast nicht mehr spürt, habe er beim Knie "nach wie vor einen langen Weg vor mir", wie er gegenüber Nau sagt. Er arbeite aber täglich mit Training und Therapie und macht so seine "kleinen Fortschritte". Einen konkreten Plan für die Rückkehr auf Piste und in den Weltcup will er sich aber nicht machen. Die Verletzung sei komplex, aber sobald es das Knie zulasse, sei er der Erste, der Skifahren geht.

Trotzdem wolle er sich kein Datum setzen. "Aber natürlich sind die Olympischen Spiele nächstes Jahr immer im Hinterkopf, dafür arbeite ich jeden Tag hart." Dies sei das grosse Ziel, für das er jedoch zuerst andere Ziele erreichen muss. "Mein erstes Ziel ist es, gesund zu werden, das ist Priorität Nummer 1." Dann will er wieder auf sein vorheriges Niveau kommen, obwohl schon ein Weltcup-Start in der kommenden Saison "eine sehr grosse Leistung" wäre.

Wie die kommenden Wochen von Caviezel aussehen, ob er noch an den Sturz zurückdenkt und wie er die vergangene Saison nach seiner Verletzung verfolgt hat, könnt ihr hier lesen.

Dominic Hodel Gino Caviezel Ski Alpin Swiss-Ski welovesnow.ch

2025-07-21 20:00:11